Mehr als 70 Menschen kamen am Samstag zum zweiten Thementag Trauer. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie unterschiedlich Menschen trauern – geprägt von Kultur, Religion und persönlicher Lebensgeschichte.
Der Himmel meinte es gut mit dem zweiten Thementag Trauer. Blauer Himmel und leichte Wolken begleiteten die Teilnehmenden auf dem Mülheimer Kirchenhügel. Unter dem Motto „Verlust hat viele Gesichter – Trauer gestalten“ ging es um ein Thema, das alle Menschen betrifft und doch von jedem Menschen anders erlebt wird.

Trauer verläuft nie gleich: jede Biografie, jede Beziehung und jeder kulturelle Hintergrund prägen, wie Menschen Abschied und Verlust erleben. Der zweite Thementag Trauer in Mülheim an der Ruhr lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und besonders den interkulturellen Blick auf Trauer zu vertiefen.
In den letzten 5 Jahren konnte sich das TrauerNetzMülheim immer breiter mit neuen Akteuren:innen aufstellen. Daher haben wir unsere „Segel“ neu gesetzt.Daher haben wir unsere „Segel“ neu gesetzt.
Wir freuen uns, allen Interessierten unsere aktualisierte und neu gestaltete Broschüre zur Verfügung stellen zu können. Möge die Broschüre in besonderen
Zeiten Hilfe und Orientierung bieten - auch zur Unterstützung für Freunde und Bekannte.
Koordinator:
Berthold Boenig
(Krankenhauspfarrer)
Tel: 02308 – 3054 287 2
Auch im Jahr 2026 werden wieder "Segenszeiten" angeboten.
Die Termine:
Freitag, den 20. März 2026
Freitag, den 20. November 2026 - jeweils um 17:00 Uhr
Infos zu den verschiedenen Orten in Mülheim werden zeitnah bekannt gegeben.
"Segenszeit" an vier verschiedenen Orten in Mülheim
am 21. Nov. 2025 jeweils um 17:00 Uhr


Segenszeit für Menschen in Krankheit, Trauer und mit anderem Kummer - anschl. Zeit zur Begegnung
Auch in diesem Jahr lädt das TrauerNetzMülheim wieder zu den besonderen, ökumenischen "Segenfeier"-Gottesdiensten an verschiede Orte in unserer Stadt Mülheim ein.
NEU:
Am Freitag, den 21. März 2025 um 17 Uhr:
Kapelle Haus am Scharpenberg, Treffpunkt Landsberger Straße, Auferstehungskirche Heilig Kreuz, Nachbarschaftshaus Heißen
(weitere Infos)
NEU:
Am Freitag, den 25. Oktober 2024 um 17 Uhr:Kapelle St. Marien-Hospital, Kapelle Friedhof Speldorf, Auferstehungskirche Heilig Kreuz, Nachbarschaftshaus Heißen
(weitere Infos)
Am Sonntag, den 17. März 2024 fanden die Gottesdienste mit Segen und Salbung zeitgleich um 17 Uhr in drei Kirchen von Mülheim und in einer Kapelle statt:
St. Mariae Rosenkranz, Styrum; Ev. Dorfkirche, Saarn; Kapelle Haus am Scharpenberg, Stadtmitte; St. Joseph, Heißen
Am Sonntag, den 03. März 2024 wurden die Segnenden im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kirche Mariae Geburt durch Superintendent Michael Manz und Stadtdechant Michael Janßen für ihren Dienst beauftragt.2023.09_Sendungsfeier_Plakat.pdf

IN DER TRAUER
NICHT ALLEIN
Trauer hat in unserer Gesellschaft oft keinen Platz. Es wird erwartet, den Alltag bereits nach kurzer Zeit wieder so zu gestalten, als wäre nichts passiert.
Das TrauerNetzMülheim möchte Sie unterstützen, sich die notwendige Aus-Zeit zu nehmen und eine geeignete Hilfe für die Trauerbegleitung in Ihrer Nähe zu finden.
Wir sind ein Zusammenschluss von gemeinnützigen und kommerziellen Anbietern in der Stadt Mülheim.
In diesem Faltblatt finden Sie unterschiedliche Angebote: für Jugendliche, Familien, Erwachsene, als offene Treffen, feste Gruppen, Einzelbegleitung und Gedenkfeiern.
Nehmen Sie Kontakt mit den genannten Ansprechpartner*innen auf und nutzen Sie für sich eines der Angebote.
Faltblatt Seite 1 - Stand: 30.03.2023
Faltblatt Seite 2 - Stand: 30.03.2023

Segenszeit für Menschen in Krankheit, Trauer und mit anderem Kummer
Seit über 10 Jahren wurde das Angebot der „Segenszeit“ von der "ökumenischen Trauerbegleitung links der Ruhr“ durchgeführt. Dieses ökumenische Angebot wird jetzt auf die ganze Stadt Mülheim ausgeweitet.
Am Sonntag, den 19. November 2023 findet die „Segenszeit“ zeitgleich um 17 Uhr in vier Kirchen von Mülheim statt:
St. Barbara, Dümpten; St. Mariä Himmelfahrt, Saarn; Pauluskirche, Stadtmitte; St. Theresia vom Kinde Jesu, Heimaterde
Am Sonntag, den 12. Nov. 2023, ebenfalls um 17 Uhr, werden die Segnenden im Rahmen einer Sendungsfeier in der Petrikirche durch Superintendent Gerald Hillebrand und Stadtdechant Michael Janßen für ihren Dienst beauftragt. (Details)
Dieser Gottesdienst wird live im Internet gestreamt und ist danach abrufbar unter: https://t1p.de/VEK-youtube
NEU: Artikel zur Segenszeit
Unter dem Motto „Verlust hat viele Gesichter - Abschiede gestalten“ veranstaltet das TrauerNetzMülheim am Samstag, 22. April 2023, in den Zeit von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr auf dem Kirchenhügel in der Stadtmitte den ersten „Thementag Trauer“.
Frau Mechthild Schroeter-Rupieper - Begründerin der Familientrauerarbeit in Deutschland und Autorin zahlreicher Sachbücher – wird in den Tag einführen. Im Anschluss daran sind die Teilnehmenden zu unterschiedlichen Themengruppen eingeladen. Diese beschäftigen sich unter anderem mit Fragen rund um die Themen „Trauer bei Kindern und Jugendlichen“, „Trauer und Demenz“, „Trauer über den Verlust einer Beziehung“, „Trauer am Arbeitsplatz“; sämtliche Themengruppen sind unten mit ihren Inhalten aufgelistet.
Daneben können auch Angebote zur Entspannung und zum Gespräch in den beiden Kirchen genutzt werden. Nach einer gemeinsamen Mittagspause gibt es ein weiteres Angebot von Themengruppen, Entspannung und Gesprächen für die Teilnehmenden.
Den Abschluss am Nachmittag bildet eine akustische Performance in der Petri-Kirche.
Das Impulsreferat um 10 Uhr und der Abschluss am Nachmittag um 15.45 Uhr werden auch online gestreamt unter https://t1p.de/VEK-youtube
| Informationen zum ersten "Thementag Trauer" sind hier zu finden | Download Flyer |
| Hier sind Einzelheiten zu den Themengruppen abrufbar | Themengruppen |
| Anmeldung ist online möglich - verlängert bis zum 24. März 2023 | Anmeldung |
| Spendenaufruf zur Durchführung des "Thementages Trauer" | Spende |
| Plakat zum "Thementag Trauer" | Download Plakat |
| NEU: ARTIKEL zum "Thementag Trauer" | Artikel |
| Bilder-Galerie zum "Thementag Trauer" | Bilder |
| Leichter über Schweres sprechen - Bericht von Annika Lante, Ev. Kirchenkreis Ruhr | Link zum Artikel |

Das Team, das den 1. Thementag Trauer in Mülheim organisiert
Bild: Annika LanteAm 22. April findet der 1. Thementag Trauer auf dem Kirchenhügel in Mülheim an der Ruhr statt.
Tod und Trauer sind in unserer Gesellschaft immer noch Tabuthemen. „Deshalb wollen wir Tod, Verluste und Trauer mit einem Thementag auf dem Mülheimer Kirchenhügel am 22. April aus der gesellschaftlichen Tabuzone herausholen“, sagt der katholische Beerdigungsleiter und Trauerbegleiter Bernd Heßeler. Gerne zitiert er die Autorin, Dozentin und Trauerbegleiterin Chris Paul mit ihrem Leitspruch: „Trauer ist die Lösung, nicht das Problem.“ Der seit vielen Jahren ehrenamtlich und qualifiziert in der kirchlichen Trauerarbeit aktive Katholik aus der 20.000 Seelen zählenden Linksruhr-Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt gehört zum Lenkungskreis des TrauerNetzMülheim, dessen Koordinator Krankenhaus-Seelsorger Berthold Boenig ist.
2019 haben sich Menschen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder aus persönlicher Betroffenheit und persönlichem Interesse mit den Themen Verlust und Trauer beschäftigen zum TrauerNetzMülheim zusammengefunden. In der Hospizarbeit engagierte Menschen, Pfarrer, Krankenhaus- und Notfallseelsorger, Gemeindereferentinnen, Trauerrednerinnen, Beerdigungsleiter und Trauerbegleiter gehören seitdem zum Kreis der Akteure.
„Die Idee er wurde ursprünglich bei einer Dekanatskonferenz geboren“, erinnert sich Berthold Boenig. 150 interessierte Menschen können am Thementag „Verlust hat viele Gesichter – Abschiede gestalten“ teilnehmen, der am 22. April zwischen 9:30 Uhr und 16:15 Uhr auf dem Mülheimer Kirchenhügel zwischen Pastor-Barnstein-Platz und Althofstraße, in der Petri und in der Marienkirche im katholischen Stadthaus, im Altenhof und im Petrikirchen Haus mit 16 Themengruppen und Workshops über die Bühne gehen wird. Auch ein Mittagsimbiss und ein „Markt der Möglichkeiten“ ist geplant. Die Teilnahme an dem von Sponsoren und Spendern sowie mit einem Teil des 2022 erhaltenen Ökumenischen Hoffnungspreisgeldes finanzierten Veranstaltungen, kostet zehn Euro.
Anmelden kann man sich bis zum 17. März vorzugsweise per E-Mail an
„Wir freuen uns darauf, die Teilnehmenden unseres Thementages mit profilierten Gesprächspartnern in Kontakt zu bringen“, wirbt Diakonin Iris Schmitt. Bernd Heßeler hat mit Blick auf die bisher 50 vorliegenden Anmeldungen festgestellt, dass sich deutlich mehr Frauen als Männer angemeldet haben. „Das erstaunt mich nicht. Aus meiner ehrenamtlichen Arbeit weiß ich, dass sich Männer deutlich schwerer damit tun, über ihre Gefühle zu sprechen, auch wenn Sie davon profitieren.“ Deshalb würde er sich darüber freuen, wenn sich bis zum Anmeldeschluss am 17. März auch noch etliche Männer für den Thementag anmelden. Und Gemeindereferentin Andrea Schlüter betont: „Wir wollen mit unseren Vorträgen und Workshops nicht nur Menschen ansprechen, die um einen verstorbenen Angehörigen trauern, sondern auch Menschen, die zum Beispiel um den Verlust einer beendeten Partnerschaft, ihrer Gesundheit, um Ihren verlorenen Arbeitsplatz oder um nicht mehr verwirklichbare Lebenspläne trauern.“
Bei der Preisverleihung: Superintendent Gerald Hillebrand (hinten l.) und Stadtdechant Michael Janßen (hinten r.) zeichneten die Trauerbegleiter aus - Bernd Heßeler, Delia Blömer (hinten), Autor: Thomas Emons (28. Nov. 2022)
Katholiken und Protestanten der Stadt verleihen die Auszeichnung einmal im Jahr für ehrenamtliches Engagement. Jetzt war es wieder soweit.
Den mit 2000 Euro dotierten Hoffnungspreis der Evangelischen und der Katholischen Stadtkirche haben in diesem Jahr die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der ökumenischen Trauerbegleitung erhalten. Superintendent Gerald Hillebrand und Stadtdechant Michael Janßen überreichten den Preis in Form einer stählernen Fisch-Skulptur, die durch den Mülheimer Künstler Jochen Leyendecker gestaltet wurde, und eines Schecks an die ehrenamtlichen Trauerbegleiter Bernd Heßeler, Kerstin Altenrath, Delia Blömer, Rita Blank, Britta Dickhoff, Ursula Schulz und Ruth Borgwardt. Die ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen des ökumenischen Netzwerkes Andela Canzler-Hiegemann und Bettina Griebenow konnten an der Preisverleihung nicht teilnehmen.
In ihrer gemeinsam vorgetragenen Dankesrede bedankten sich die anwesenden Trauerbegleitenden „für die Wertschätzung unserer wichtigen Arbeit und für die 2000 Euro, die wir zu einem Teil in die Organisation eines Thementages investieren werden, der mit Workshops und Vorträgen rund um das Thema "Verlust hat viele Gesichter - Abschiede gestalten" am 22. April 2023 auf dem Kirchenhügel stattfinden wird!“
Die ökumenische Trauerbegleitung Mülheim an der Ruhr, die hauptamtlich vom evangelischen Pfarrer Christoph Pfeiffer, von der katholischen Gemeindereferentin Andrea Schlüter und vom katholischen Diakon Martin Bader unterstützt wird, begleitet trauernde Menschen zum Beispiel mit Trauercafés und Einzelgesprächen, die zum Beispiel im Evangelischen Gemeindehaus Holunderstr. oder im Kloster Saarn angeboten werden. Ein weiteres Trauercafé auf Zeit findet im Evangelischen Gemeindezentrum am Scharpenberg statt. Der katholischen Krankenhausseelsorger Berthold Boenig ist Koordinator des TrauerNetzMülheim.
„Ziel unserer Arbeit ist es, dass Menschen ihre Trauer annehmen und so einen neuen Weg in ein neues Leben finden können“, erklärte Psychotherapeutin Dr. Britta Dickhoff bei der auch per Livestream auf der Internetseite der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim übertragenen Preisverleihung. Die Preisverleihung, die regulär im Rahmen des Ökumenischen Neujahrsempfangs im Altenhof vorgenommen wird, musste Corona-bedingt wiederholt im kleinen Kreis in der Petrikirche vorgenommen werden. Vor den ehrenamtlichen Trauerbegleitern hatten die evangelische und die katholische Stadtkirche, die das Preisgeld je zur Hälfte stellen, die ehrenamtlich Mitarbeitenden der Notfallseelsorge und die Mülheimer Pflegekräfte mit dem Hoffnungspreis ausgezeichnet.
Bild: Florian Schlüter Im Zeichen des Fisches
Die Stahlskulptur in Form eines Fisches repräsentiert den seit 2019 vergebenen Hoffnungspreis der christlichen Stadtkirchen, denen aktuell 86.000 der insgesamt 172.000 Mülheimerinnen und Mülheimer angehören. Der Fisch war das Erkennungszeichen der im Römischen Reich verfolgten Urchristen. Es nahm Bezug darauf, dass einige der Jünger Jesu im Namen seiner Frohen Botschaft von Fischern zu Menschenfischern wurden. Außerdem berichten die Evangelien, dass es Jesus mit einem Wunder gelungen sei, 5000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen zu speisen.

