Willkommen bei der Kirchengemeinde Sankt Mariä Himmelfahrt

Licht- und Farbmeditationen zum Advent
an jedem Donnerstag in der Adventszeit von 18 – 18:30 Uhr
in der illuminierten Kirche St. Mariä Himmelfahrt

Textgestaltung: Julia Mehl
Musikalische Gestaltung: Reinhold Knofius und Susanne Kamplade (Gitarren und Gesang)

Der eine oder die andere von Ihnen hat vielleicht meine Podcast-Reihe zum Thema „40 Tage mit…“ im Lockdown der letzten Fastenzeit verfolgt.
Nun dürfen wir uns endlich wieder in der Kirche und auch als Gemeinschaft versammeln. Deshalb möchte ich an 4 Abenden im Dezember (Beginn: 2.12.) die Botschaft des Advents einmal anders beleuchten und meine Gedanken diesmal „in Präsenz“ mit Ihnen teilen. Passend dazu wird die Kirche jeweils unterschiedlich illuminiert.
Lassen Sie uns gemeinsam innehalten, zur Ruhe kommen und in Texten und modernen Kirchenliedern der Frage nachgehen, wie Farbe und Licht die christliche Botschaft des Advents verdeutlichen können.
Julia Mehl
Hinweis: Die Veranstaltung wird unter 2G- Bedingungen stattfinden

 Bild Kunstwerk


Kunstwerk von Max Schulz
im Klosterinnenhof in St. Mariä Himmelfahrt
in Mülheim Saarn

“Das Kunstwerk fesselt den Betrachter durch seine Dynamik. Da tanzen Menschen mit einer Leichtigkeit, tragen sich, lassen sich los und geben sich Halt. Es scheint als ob dieser Tanz in einem schwerelosen Raum geschieht. Gewicht spielt keine Rolle, einzig und allein die Bewegung. Trotz der Offenheit nach allen Seiten und Richtungen vermittelt die tanzende Menschengruppe Stabilität und Ordnung. Ob­wohl jeder Tänzer ein Individuum ist, sieht man nicht den einzelnen Tänzer, son­dern den Tanz an sich. So sieht Franz von Sales die Kirche. Sie ist vergleichbar mit einer Blumenwiese, auf der die unterschiedlichsten Blumen wachsen. In ihrer Einzigartigkeit gleicht keine der anderen. Und dennoch gibt erst das Ganze der Wiese die Schönheit jeder einzelnen Blume wieder, die ihre Einmaligkeit in das Ganze einbringt. Franz von Sales sieht in jedem Menschen ein einmaliges Kunst­werk Gottes, das Gott ins Dasein liebt. Die Kirche lebt von jedem Individuum, das sein Charisma in die Gemeinschaft einbringt und ihr damit dient. Sie ist Einheit in der Vielfalt. Man sieht in ihr eine Bewegung, die zwischen Himmel und Erde ver­bindet, den Menschen „gottesfähig“ macht, die Seele zu Gott emporhebt, der her­untergestiegen ist und tanzend um den Menschen wirbt. Schaut man auf die Kir­che, dann ist sie in ihrer Gesamtheit Gottes Wirklichkeit in unserer Welt. Im Zu­sammenspiel der einzelnen Individuen kann man den einen Leib Christi erkennen, der ja die Kirche ist. Die Oblaten des hl. Franz von Sales sind eine Ordensgemein­schaft, die als ihre Sendung die Verbreitung der salesianischen Spiritualität sieht. Sie fördert die Individualität des einzelnen mit dem Ziel, dass er je mehr er sich selbst gefunden hat, sich umso mehr verschenken kann - an Gott und die Men­schen. Ein Oblate ist ein sich verschenkter Mensch. Solch ein Mensch ist ein lie­bender Mensch, der überall wirken (lieben) kann, wohin er auch immer gestellt ist. Die Sales-Oblaten sind „Tänzer“, die vor allem Freundlichkeit, Liebenswürdigkeit, Optimismus, Klarheit, Einsatzbereitschaft, Einfachheit, Feinfühligkeit, Aufrichtigkeit sowie Gelassenheit und Verständnis in das Ensemble der Kirche einbringen wol­len.“

Pater Dr. Thomas Vanek, Provinzial der Deutschsprachigen Provinz der Oblaten des hl. Franz von Sales
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Die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt ist die Pfarrkirche der Pfarrei links der Ruhr. Vor über 800 Jahren haben sich hier im Ruhrtal Zisterzienserinnen angesiedelt und diesen Ort über Jahrhunderte geprägt. Heute noch zeugen die schöne Kirche und die großartigen Klostergebäude davon, obwohl das Kloster schon vor über 200 Jahren aufgehoben wurde.

Das Klostergelände hat die turbulenten Zeiten und die Kriege insgesamt heil überstanden. Die historischen Gebäude wurden nicht dem Verfall preisgegeben. Durch das Engagement von Bürgern und dank der finanziellen Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Mülheim und des Bistums Essen wurde das ehemalige Zisterzienserinnenkloster zwischen 1979 und 1989 aufwendig restauriert und anschließend wiedereröffnet. Heute ist es ein lebendiger Ort der Begegnung und ein kulturelles Kleinod an der Ruhr.

Das geistliche Leben hat wieder seinen Weg in die Klostermauern gefunden. Vier Patres der Ordensgemeinschaft der Oblaten des heiligen Franz von Sales kümmern sich hier um die Seelsorge. Die angrenzenden ehemaligen Klostergebäude beherbergen Pfarrbüro, Pfarrwohnung sowie eine Katholische Öffentliche Bücherei.

Entstanden sind außerdem eine öffentliche Begegnungsstätte mit Bürgersaal, Klostercafé und Versammlungsraum, die sich eines großen Zuspruchs erfreuen. Im Klosterinnenhof gibt es seit 2010 einen Kräutergarten, dessen Aufbau sich an einem mittelalterlichen Kräutergarten orientiert. Zu nennen ist vor allem auch das Klostermuseum, das der „Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn“ in den Kellergewölben des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters eingerichtet hat. Ein kulturelles Highlight sind seit 1986 auch die Konzertreihen "Musik im Kloster Saarn", deren Strahlkraft weit über die Grenzen des Landes Nordrhein-Westfalen hinausreicht.

   St. Mariä Himmelfahrt

Klosterstraße 55
45481 Mülheim an der Ruhr

kirche klosterSaarn

Der katholische Friedhof in Saarn befindet sich auf der Landsbergerstraße.

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro. 
Die Öffnungszeiten des Pfarrbüros finden Sie hier.
Telefonisch erreichen Sie das Pfarrbüro unter (0208) 48112

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