Willkommen bei der Kirchengemeinde Sankt Mariä Himmelfahrt

Diese Frage stellte einer unserer Messdiener*innen bei einem digitalen Treffen kurz nach dem Erscheinen der letzten Gemeindebriefausgabe. Da niemand ad hoc eine Antwort auf diese gute Frage hatte, versprach ich ihr bis zum nächsten Gemeindebrief auf den Grund zu gehen. Von den Anfängen bis heute hat sich erstaunlich viel getan.

MD RegenbogenWie ihr sicherlich in den vergangenen Wochen aus den Medien erfahren habt, hat sich der Vatikan gegen die Segnung homosexueller Paare ausgesprochen. Unser Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck fordert den Vatikan in einem Brief an alle Pfarreien des Bistums hingegen auf, diese Position zu hinterfragen. Dieser Aufforderung schließen wir, die Messdienerleitung der Kirchen St. Elisabeth und St. Mariä Himmelfahrt, uns ausdrücklich an. Aus unserer Sicht widerspricht die Position des Vatikans den an der Basis gelebten Gebot der Nächstenliebe und Gemeinschaft. Mehr noch sehen wir die Gefahr, dass durch die Erklärung des Vatikans Personen mit Homofeindlichkeit in ihrem Handeln sowie Denken bestärkt und vorhandene Gräben zwischen der katholischen Kirche sowie der LGBTQIA+-Community weiter aufgerissen werden. Gegen Hass und für Liebe wollen wir Farbe bekennen: Personen der LGBTQIA+-Community waren, sind und werden zukünftig auch Teil unserer Messdienergemeinschaft sein. Und das ist auch gut so!



Wir Messdiener sind im Prinzip dafür da, dass die großen Altarräume in den Kirchen St. Elisabeth und St. Mariä Himmelfahrt während der Messe nicht ganz so leer aussehen. Darüber hinaus helfen wir dem Pastoralteam, die Messe reibungslos über die Bühne zu bringen. Neben dem Kerngeschäft, dem "Messe dienen", bietet das Leitungsteam eine Vielzahl an Aktionen, Treffen und Fahrten an, welche am einfachsten aus unserem Jahresplan (2020) entnommen werden können. Sowohl zu den Messen als auch zu unseren Treffen und Aktionen laden wir alle interessierten Kommunionkinder und natürlich all diejenigen Jugendlichen, die die Kommunion schon länger hinter sich haben, recht herzlich ein!

Damit wir diese Treffen, Fahrten und Aktionen organisieren und finanzieren können, veranstalten wir regelmäßige Kuchenverkäufe in beiden Kirchen. Darüber hinaus bietet das Leitungsteam zahlreiche Dienste unter dem Label "Rent a Messdiener" gegen eine Spende für unsere Messdienerkasse an, wie z. B. Hilfe bei Umzügen, Gartenarbeiten oder Feiern. Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!

Kontakt

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 Adresse

 Klosterstraße 55
 45481 Mülheim an der Ruhr
   
 Ansprechpersonen:  
 Allgemein:  
 Tobias Graef (MH)  +49 1578 822 58 74
 Angelina Mehler (EL)      +49 177 359 67 67
   
 Rent a Messdiener:  
 Anna-Lena Lorenz  +49 163 966 17 01

Ein "Rent a Messdiener"-Flyer mit Bildern von beispielhaften Aufgaben wie Gartenarbeiten, Kellnern auf Feiern, Aufbau von Veranstaltungen und Hilfe bei Umzügen. Kontaktdaten: Anna-Lena Lorenz, Tel.: +49 163 966 17 01, E-Mail: messdiener.himmelfahrt@gmx.de, Klosterstraße 55, 45481 Mülheim an der RuhrZur Finanzierung von Fahrten, Treffen und Aktionenim Rahmen unserer Jugendarbeit bieten wir
gegen eine Spende zahlreiche Tätigkeiten an:

  • Arbeiten im Garten
  • Aufbau von Veranstaltungen
  • Kellnern auf Feiern
  • Umzüge
  • Und vieles mehr!

Kontakt:
Anna-Lena Lorenz
Tel.: +49 163 966 17 01
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Klosterstraße 55
45481 Mülheim an der Ruhr
Auch in dieser Fastenzeit soll es Frühschichten der Messdiener St. Elisabeth und St. Mariä Himmelfahrt geben. Diese finden jeden Samstag um 09:00 auf Zoom statt (Einwahldaten s. unten). Im Anschluss gibt es optional für die, die noch mögen, ein Social Eating. Die Aufzeichnungen werden zudem hinterher in diesem Artikel verlinkt.

Einwahldaten
https://tu-dortmund.zoom.us/j/95520316809?pwd=R2RqZ0NkTlQ3d0w1Zkk2WkdqbUxtZz09
Meeting-ID: 955 2031 6809
Kenncode: 402409

Links zu den Aufzeichnungen
1. Frühschicht | 20.02.2021
2. Frühschicht | 27.02.2021
3. Frühschicht | 06.03.2021
4. Frühschicht | 13.03.2021
5. Frühschicht | 20.03.2021
6. Frühschicht | 27.03.2021
7. Frühschicht | 03.04.2021
Ein Blick auf die neue Jahreszahl hat mir verraten, dass sich im Sommer zum fünfzehnten Mal mein erstes Messdienertreffen jährt. An so ganz viel kann ich mich ehrlicherweise nicht mehr erinnern, weshalb dieses Treffen wohl niemals dieser eine ganz besondere Moment sein wird, der aus allen heraussticht. Ein Erinnerungsfetzen hangelt sich jedoch entlang an einer Verabschiedung von scheidenden OBMs*. Ganz ehrlich: Ich hatte keinen Plan, wer diese Personen waren und es war mir auch egal, schließlich sah ich die Personen zum ersten – und für ziemlich lange Zeit – zum letzten Mal. Die Reaktionen der Menschen um mich herum in Form von Dankbarkeit, Verbundenheit und auch Trauer, zeigten jedoch eindrücklich, dass es wichtige Menschen waren!

Seitdem bin ich nicht nur verdammt alt geworden, sondern es sind auch viele weitere Momente hinzugekommen. So viele, dass es wirklich an Selbstkasteiung grenzt diesen Einen zu finden. Die Fahrt nach Ameland zum Beispiel! War. Das. Geil! Oder die 24-Stunden-Rennen ums Kloster! Erst letztens habe ich meine Bildersammlung sortiert und bin lachend über manche Bilder gestolpert. Solche Tage sind eher Fluten an Erinnerungen. Man wird mit tollen Momenten praktisch erschlagen. Aber dieser eine Moment? Die beste Erinnerung aus allen? Ist die da dabei?

In den Sommerferien sind wir Messdiener aus St. Elisabeth und St. Mariä Himmelfahrt mit ersten Präsenzaktionen nach der Coronapause an den Start gegangen. Dort haben wir vor allem am Format und an der Umsetzung der Hygienemaßgaben getüftelt. Den Auftakt des neuen Coronaregelprogramms bildete Mitte September eine Open-Air-Messe auf der Jugendheimwiese mit anschließendem Elternabend. Seitdem treffen wir uns nun wöchentlich, um in Kleingruppen Vogelhäuser und Windlichter zu basteln oder Spiele im und ums Kloster herum zu spielen. Wir hoffen, dass wir mit diesem Programm einen Teil unserer gewohnten Treffen kompensieren können. Nichtsdestotrotz hoffen wir auch, dass wir bald diese Pandemie zusammen bekämpft kriegen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die vollbesetzten Altäre an Feiertagen ebenso wie ungezwungene Messdienertreffen mit gemeinsamem Abendbrot, die wir als Messdienerleitung wahrscheinlich genauso schmerzlich vermissen wie alle anderen auch, wieder zur Realität werden. Ihr fehlt uns alle sehr!

Apropos fehlen: Pandemie, Priester, Messdiener, ja selbst Gemeindemitglieder kommen und gehen. Eine Person war gefühlt immer da! Zum Abschied schwelgt Pedro Vossius in Anekdoten sowie Erinnerungen und kommt zu der Erkenntnis, dass wir Achim Segeth heftig vermissen werden.

Vor zwei Jahren legten wir mit unserer Fahrt nach Ameland in den Niederlanden die größte Strecke für eine Messdienerfahrt zurück. Die damaligen und einmaligen Pfingstferien sorgten für eine einzigartige Fahrt! Die diesjährige Zielherberge in Bad Münstereifel musste hingegen coronabedingt storniert werden. Das hielt uns jedoch nicht davon ab eine ungewöhnliche Messdienerfahrt auf die Beine zu stellen. Und auch diesmal konnten wir einen Streckenrekord aufstellen: Die Fahrt mit der wohl kürzesten Anreise.

Dieses Jahr zwar zuhause und nur im Geiste beisammen, gab es für die Messdienerinnen und Messdiener ein Paket mit einem Programm für die vier Tage von Freitag bis Pfingstmontag. Zum Auftakt erteilte Pater Bala den obligatorischen Reisesegen, der dieses Jahr wohl eher ein Stay-at-Home-Segen war. Da wir uns aufgrund der Beschränkungen nicht am Denkmal treffen konnten, gab es im Vorfeld die Möglichkeit Figuren zu basteln, die quasi als Stellvertretung für uns gesegnet wurden. Der Segen wurde auf der Homepage übertragen und ist dort noch als Aufzeichnung zu finden. Die Aufgabe für den Samstag bestand daraus seine eigene Quartettkarte zu entwickeln. Aus einem selbstgemalten oder gebastelten Bild und ein paar Werten soll ein einzigartiges Messdiener-Trumpfkartenspiel entwickelt werden, das in den Einsatz kommen wird, sobald wieder Spieleabende und Messdienertreffen im Jugendheim erlaubt sind.

Der Sonntag wurde zum Wandertag! Rein digital ging es auf Schnitzeljagd, auf der man Zahlen und Ziffern herausfinden musste. Richtig eingesetzt erhielt man eine ganz spezielle Koordinate: Russland, Südfrankreich und der Pazifik sind zwar schöne Reiseziele, herauskommen sollte jedoch das Radioteleskop in Bad Münstereifel. Was darf zudem auf einer Messdienerfahrt nicht fehlen? Richtig, der obligatorische Messbesuch! Zwar waren über Pfingsten bereits erste Messen möglich, aber noch nicht in dem Maße, dass alle Messdienerinnen und Messdiener der beiden Kirchen an diesen hätten teilnehmen können. Daher haben wir für den Pfingstmontag den Podcast der Pfarrei vorbereitet. Das Thema? Na klar, Messdienerfahrt!

Dieses Jahr ist alles anders! Die Messdienerinnen und die Messdiener der Kirchen St. Elisabeth und St. Mariä Himmelfahrt können nicht wie sonst über Pfingsten auf Fahrt gehen. Nichtsdestotrotz wollen wir das Wochenende gemeinsam verbringen, weshalb wir uns ein kleines Programm ausgedacht haben. Den Auftakt machen Annika und Tobias zusammen mit Pater Bala - wie sonst gewohnt - vor dem Denkmal der letzten Äbtissin des Klosters:

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Das ist vielleicht die beste Beschreibung für unser aktuelles Messdienerleben. Wie auch das Pastoralteam mit dem Podcast haben wir uns angepasst an die Situation. Aber von vorne:

In der Regel fällt einem die Suche nach einem Thema rund um die Messdiener für die neuste Ausgabe des Gemeindebriefes relativ leicht. Irgendwas ist immer passiert. Sei es eine Messdienerfahrt oder ein 24-Stunden-Rennen. Oder jemand hat sich tränenreich verabschiedet.

Manchmal jedoch sitzt man wie dieses Mal zwischen den Jahren am Rechner, starrt auf das weiße Blatt im Textdokument und es will einem partout keine Geschichte einfallen, die noch nicht erzählt wurde und gleichzeitig aber geeignet ist, um sie hier zu veröffentlichen. Daher fragte ich meine Mitleiterinnen und -leiter, welche Ideen sie denn hätten. Unter den Vorschlägen war auch eine Aktion, die ich besonders spannend fand, aber gar nicht auf dem Schirm hatte. Warum ich die nicht auf Schirm hatte? Ich selbst war an jenem Tag gar nicht mit dabei. Mein Problem nun: Wie erzähle ich eine Geschichte, bei der ich selbst nicht dabei war?

Erstes Septemberwochenende - das heißt traditionell Gemeindefest in St. Elisabeth. Für uns Messdiener steht zudem ein weiterer wichtiger Termin an: das gemeinsame Zelten auf der Pfarrwiese.

Auch dieses Jahr haben wir uns einiges Einfallen lassen! Neben gewohnten Klassikern warten vor allem die neuen Aktionstage auf euch. Was sich dahinter verbirgt? Schon bald kriegt ihr dazu alle nötigen Infos per Mail. Warten müssen wir auch noch sehr lang auf die Messdienerfahrt. Sie geht dieses Jahr über Pfingsten nach Bad Münstereifel. Anmelden könnt ihr euch dennoch schon.

Hinweis: Aufgrund der Covid-19-Pandemie haben wir vorerst und bis auf Weiteres alle planmäßigen Aktionen eingestellt! Über die außerplanmäßigen Aktionen informieren wir wie gehabt per Mail!
Anhänge:
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So viele Runden wurden im September von Messdienerinnen und Messdiener der beiden Kirchen St. Elisabeth und St. Mariä Himmelfahrt im Rahmen des 24h-Rennens erfahren. Insgesamt waren knapp 60 verschiedene Personen auf dem Fahrrad getreu dem Motto „Rund ums Kloster“ unterwegs. Unterstützt wurde die Messdienerleitung, welche aufgrund der Teilsperrung der Klosterstraße sowie zahlreicher weiterer Ordnerposten entlang der Strecke stark eingebunden war, von vielen ehemaligen Messdienerinnen und Messdienern, denen ein großer Dank gebührt.