
„MHI* ermittelt!“ Unter diesem Motto machten sich unsere Messdienerinnen und Messdiener am Pfingstwochenende auf den Weg nach Wuppertal. Und zwar auf wichtiger Mission:
Bereits beim letzten Messdienertreffen vor der Fahrt erfuhren wir nämlich folgendes: Der berüchtigte Geschäftsmann Don Pinguino plante, das Kloster Saarn abzureißen und an seiner Stelle ein luxuriöses Casino zu errichten. Sofort wurden die Messdienerinnen und Messdiener zu Nachwuchsagenten, um den Fall zu übernehmen und das Kloster zu retten.
Wie immer starteten wir am Freitag mit dem Fahrtsegen, der uns in diesem Jahr von Pater Leo in Vertretung für Pater Bala erteilt wurde. Nach der Ankunft in Wuppertal hieß es zunächst: Zimmer beziehen, Koffer auspacken und das Gelände kennenlernen. Am Abend stand schon ein gemeinsames Spiel auf dem Programm, bei dem sich alle besser kennenlernen und bereits als Gruppe zusammenwachsen konnten
Am Samstag ging es beim großen Geländespiel: „Operation Echo“ darum, eine Abhörstation aufzubauen und mit ausreichend Energie zu versorgen. Dabei galt es, Ressourcen geschickt einzusetzen um Gebäude zu errichten, taktische Entscheidungen zu treffen und als Team zusammenzuarbeiten. Denn nur so konnten wir Pinguinos Standort innerhalb von Wuppertal genauer bestimmen. Am Nachmittag besuchte uns Christoph und feierte mit uns die Heilige Messe und lud alle auf ein Eis ein. Ein großes Dankeschön nochmal an dieser Stelle! Doch nach Einbruch der Dunkelheit wartete bereits die nächste Herausforderung: Beim Nachtspiel mussten sich die Agenten gegen von Pinguino angeheuerte Räuber behaupten und gestohlene Energie zurückholen. Für viele war dies einer der beste Programmpunkt der Fahrt.
Am Sonntag verlagerte sich die Ermittlungsarbeit nach Wuppertal. Beim Stadtspiel waren die Agentinnen und Agenten den Spuren Don Pinguinos auf der ganzen Strecke auf der Spur. An verschiedenen Stationen mussten Rätsel gelöst, Hinweise kombiniert und Aufgaben, wie zum Beispiel ein Pferderennen, gemeistert werden. Da die Hinweise weit über die Stadt verteilt waren, nutzten wir natürlich die berühmte Wuppertaler Schwebebahn um diese Strecken zurückzulegen. Schließlich gelang es den Teams, Don Pinguino aufzuspüren und seine Pläne zu durchkreuzen. Die Klosterkirche war gerettet!
Zum Abschluss stand am Montag noch ein Ausflug zur Phänomenta in Lüdenscheid auf dem Programm. Dort konnten wir an vielen interaktiven Stationen experimentieren, staunen und naturwissenschaftliche Phänomene selbst entdecken. Das Highlight war das Laser-Labyrinth, bei dem man durch einen dunklen und mit zahlreichen Lasern gefüllten Gang klettern musste. Ein gelungener Abschluss einer ereignisreichen Fahrt. So kehrten wir alle nach vier Tagen voller Abenteuer, Teamarbeit und vieler schöner Erlebnisse müde, aber glücklich nach Hause zurück.
Ein herzlicher Dank geht wie jedes Jahr an unser Begleitungsteam: Lucas Gobs, Mirko Roßkothen und Sebastian Arntz.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste gemeinsame Fahrt!
*„Mariä Himmelfahrt-Intelligence“


