Liebe Schwestern und Brüder,

die Freude des Evangeliums in Wort und Tat zu vermitteln, Christus zu bezeugen und
Gott zu loben und zu danken, ist Aufgabe des Volkes Gottes. Sie ist allen Getauften
übertragen: Gemeinsam sind wir Kirche.

Papst Franziskus fordert uns auf, eine synodale Kirche zu werden - unseren Weg
gemeinsam zu gehen. Dazu dient der Synodale Weg der Kirche in Deutschland, den wir
als Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz und als Vertreter der aktiven Laien im
Zentralkomitee der deutschen Katholiken mit vielen Katholiken, mit Ordensleuten,
Priestern und insbesondere jungen Menschen in den kommenden zwei Jahren gehen
wollen.

Er soll auch ein Weg der Umkehr und der Erneuerung sein, der dazu dient, einen
Aufbruch im Lichte des Evangeliums zu wagen und dabei über die Bedeutung von Glaube
und Kirche in unserer Zeit zu sprechen und Antworten auf drängende Fragen der Kirche
zu finden. Denn selbstkritisch müssen wir feststellen: Die Botschaft des Evangeliums
wurde verdunkelt, ja sogar aufs Schrecklichste beschädigt. Wir denken dabei besonders
an den sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen. Wir müssen Konsequenzen
daraus ziehen und dafür sorgen, dass die Kirche ein sicherer Ort ist.
Gemeinsam wollen wir den Weg suchen, wie wir als Kirche heute den Menschen, der
Welt und Gott dienen können, wie wir „die Freude und Hoffnung, Trauer und Angst
der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art“ teilen
können, wie es das Zweite Vatikanische Konzil vor über 50 Jahren ausgedrückt hat
(Gaudium et spes 1). Den Glauben neu verkünden zu wollen, verlangt von uns, dass wir
das Gespräch besonders über Themen führen, die der Verkündigung im Wege stehen,
wenn sie nicht geklärt werden.
Heute, am ersten Advent, wenden wir uns mit der Einladung an Sie, diesen Synodalen
Weg mitzugestalten. Wir wissen um das große Engagement, mit dem viele von Ihnen in
Gemeinden, Verbänden, Initiativen und Werken, in Familie, Beruf und Ehrenamt ihren
Glauben an Gott leben und die Botschaft Jesu Christi in die Welt tragen. Wir laden
auch diejenigen unter Ihnen ein, die Schwierigkeiten mit dem Glauben und der Kirche
haben, die Vertrauen verloren haben oder als Suchende unterwegs sind.

Wir laden ein, diesen Synodalen Weg in Freiheit und Vielfalt mitzugehen. Dabei setzen
wir auf das Engagement aller, die sich für einen lebendigen Glauben in unserer Kirche
engagieren. Als getaufte Frauen und Männer sind wir berufen, die „Güte und
Menschenfreundlichkeit Gottes“ (Tit 3,4) in Wort und Tat zu verkündigen. Wir wollen
auf dem Synodalen Weg die Voraussetzungen verbessern, diese Aufgabe glaubwürdig
erfüllen zu können. Es ist ein offener Weg, der zu Beschlüssen und Voten an die
jeweils zuständigen kirchlichen Verantwortlichen führen soll.
Papst Franziskus hat am 29. Juni 2019 einen Brief „an das pilgernde Volk Gottes in
Deutschland“ geschrieben. Er teilt mit uns die „Sorge um die Zukunft der Kirche in
Deutschland“; er hat uns in der Absicht bestärkt, „nach einer freimütigen Antwort auf
die gegenwärtige Situation“ zu suchen. Er hat uns aufgefordert, die Einheit der ganzen
Kirche zu wahren und den synodalen Prozess von der Basis her zu gestalten. Er hat uns
den „Primat der Evangelisierung“ ans Herz gelegt und dazu ermutigt, die geistliche
Dimension des Synodalen Weges mit den strukturellen Herausforderungen zu
verbinden.

Wir bitten Sie, den Synodalen Weg durch Ihre Stellungnahme und Ihr Gebet
mitzutragen. Gehen Sie diesen Weg in Ihren Gemeinden vor Ort mit und begleiten Sie
die Arbeit in der Synodalversammlung und den Synodalforen. Alle Informationen
finden Sie unter www.synodalerweg.de. Die vier Synodalforen, in denen es konkret um
Macht und Gewaltenteilung in der Kirche, Partnerschaft und Sexualität, die
priesterliche Lebensform sowie die Rolle der Frau in unserer Kirche gehen soll, werden
dort erläutert. Bitte beteiligen Sie sich im Internet an den dort gestellten Fragen und
Diskussionen.

Nur in der Verbundenheit der Vielen, die in unterschiedlicher Form den Auftrag der
Kirche befördern wollen, im Respekt voreinander und im Hinhören auf Gottes Wort
werden eine Erneuerung des kirchlichen Lebens und eine Überwindung von
Hindernissen gelingen. Nur gemeinsam sind wir Kirche, auch zusammen mit der
Weltkirche! Nur gemeinsam können wir das Evangelium bezeugen! So kann es gelingen,
um der Menschen willen überzeugend von dem zu sprechen, was und wer unser Leben
trägt.

Wir stimmen uns heute, zu Beginn des Advents, auf den Synodalen Weg ein mit dem
Gebet des Psalmisten:

Zeige mir, HERR, deine Wege, lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn Du bist der Gott meines Heils.
Auf dich hoffe ich den ganzen Tag.
(Ps 25,4-5).

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für einen gesegneten Advent!

Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Prof.Dr.Thomas Sternberg, Präsident des Zentralekomites der deutschen Katholiken
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61 Zugriffe Letzte Änderung am Samstag, 30 November 2019 09:12
Im Advent 2019 ist die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt jeden Tag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Nicht nur zum Gottesdienst. Die offene Kirche bedeutet Gastfreundschaft, Ruhe, Zeit für ein Gebet, die Möglichkeit die Kirche zu entdecken und – mit etwas Glück – sie einmal ganz für sich zu haben. Es erwartet Sie eine besondere Atmosphäre

  • montags von 17:30 Uhr bis 18.30 Uhr in der „Kirche illuminiert“ mit farbigen Lichtern und
  • mittwochs von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr in der „Kirche im Kerzenschein“.
Willkommen zum Gebet in der Klosterkirche in Mülheim-Saarn.

Licht 1 von 2Licht 2 von 2
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54 Zugriffe Letzte Änderung am Montag, 02 Dezember 2019 19:58
Bernd Heßeler ist einer von 45 ehrenamtlichen Beerdigungsleitern im Bistum Essen. Nach vier Jahren hat der Mülheimer bereits viele Dutzend Trauerfälle betreut. Ein neues Zukunftsbild-Projekt des Bistums Essen will die Beerdigungsleiter noch stärker miteinander vernetzen und hat mit zwei Beerdiungsleitern ein Interview geführt. Dies ist auf der Bistumsseite einzusehen.
57 Zugriffe Letzte Änderung am Dienstag, 26 November 2019 22:37
Bei kühlen Temperaturen im Hohen Dom zu Essen wurden am Samstag Morgen (23.11.2019) drei Männer zu Diakonen geweiht, unter ihnen Sven Ozera aus unserer Pfarrei. Mit einer feurigen Predigt entließ sie Bischof Franz-Josef Overbeck in den Dienst der Kirche. Ozera wird neben seinem Hauptberuf in der Serviceleitung im St. Martinus-Krankenhaus in Düsseldorf die Seelsorge in St. Mariä Himmelfahrt bereichern.

Einen mit einer Fotostrecke untermalten Bericht zur Diakonweihe ist auf der Bistumsseite einzusehen.
75 Zugriffe Letzte Änderung am Dienstag, 10 Dezember 2019 23:40
pastor eugen weckerle
122 Zugriffe Letzte Änderung am Dienstag, 10 Dezember 2019 23:40
In diesem Jahr bieten wir neben den Handzetteln und der Anmeldung zur Sternsingeraktion an den Standorten auch ein Online-Formular für die Anmeldung am eigenen Standort an.

Beachten Sie bei der Anmeldung bitte, dass alle Daten komplett und korrekt eingegeben werden. Beachten Sie bitte auch, dass Sie die Sternsingergruppe vor Ort wählen, denn eine Buchung z.B. der Speldorfer Gruppe für einen Besuch in Selbeck ist NICHT möglich.

Die Anmeldung muss mindestens 24 Stunden vor Aussendung der Sternsinger am Standort abgeschickt werden! Später eingehende Anmeldungen können unter Umständen nicht mehr berücksichtigt werden. Der Anmeldeschluss für Sankt Mariae Himmelfahrt ist der 6. Januar 2020.

Eine Zeitangabe können Sie bei der Wegbeschreibung mit eintragen, die Einhaltung kann aber nicht garantiert werden.



Anmeldung für Herz Jesu
Anmeldung für Sankt Elisabeth
Anmeldung für Sankt Mariae Himmelfahrt
Anmeldung für Sankt Michael
Anmeldung für Sankt Theresia von Avila

Achtung: Links zur Anmeldung erst ab Mitte Dezember aktiv!



Mehr Informationen zur Sternsingeraktion 2020 finden Sie unter https://www.sternsinger.de/






149 Zugriffe Letzte Änderung am Montag, 11 November 2019 08:28
Ab sofort ist im Klostershop des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V. die Broschüre "Hirten der Seele - Die Saarner Äbtissinnen" von Wolfgang Geibert zum Preis von 4€ erhältlich.

Auf 72 Seiten werden die heute bekannten 36 Saarner Äbtissinnen, die von 1214 bis 1808 die Geschicke des Saarner Zisterzienserinnenklosters gelenkt haben, vorgestellt. Dabei finden Sie in der Broschüre neben den Informationen zu Leben und Wirken der einzelnen Äbtissinnen auch Darstellungen der durch den Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn rekonstruierten Wappen, die im unteren Kreuzgang des Klosters zu sehen sind.Eine Leseprobe findet sich auf der Homepage des Vereins unter https://kloster-saarn.com/aktuell/366-hirten-der-seele-die-saarner-aebtissinnen
63 Zugriffe Letzte Änderung am Dienstag, 10 Dezember 2019 23:40


KulturtreffIm Ruhrgebiet gibt es einen Verein, den KulturPott e.V., welcher über Kulturmentoren in den Städten Freikarten zu kulturellen Angeboten zur Verfügung stellt. Die Karten sollen interessierten Personen zu Gute kommen, die sich für die Angebote interessieren, aber diese aus finanziellen oder anderen Gründen nicht besuchen können.

Hier springt dann der KulturTreff ein!

Die Restkarten werden in der Regel wenige Tage vor der Veranstaltung angeboten und sind teilweise schnell vergriffen.

Melden Sie sich im Pfarrbüro und nennen Sie Ihre Interessen (auch per email möglich). Sobald Karten verfügbar sind, werden Sie dann kontaktiert.

Rückfragen auch direkt bei

Michael Gatz-Kippert (Tel: 84709398)

142 Zugriffe Letzte Änderung am Dienstag, 10 Dezember 2019 23:40

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